Tipps für den Einbau neuer Fenster und Haustüren
Um die Heizkosten zu senken, werden in vielen älteren Gebäuden Fenster und Haustüren ausgetauscht. Dafür gibt es auch Fördermittel. Moderne Fenster und Türen machen die Gebäudehülle dank der eingebauten Dämm- und Dichtstoffe viel dichter. Damit rückt das Thema Innenraumluft in den Fokus. Unser Experte erklärt Ihnen, worauf Sie beim Fenster- und Haustürentausch bezüglich der Materialwahl achten sollten, damit die Wohngesundheit nicht beeinträchtigt wird.
Viele Hauseigentümer stehen vor der Frage, ob sie sich eine neue Heizung zulegen sollen. Sinnvoll ist es jedoch, zuvor die Gebäudehülle energetisch zu ertüchtigen. Der Tausch von Fenstern und Haustüren bringt hier eine enorme Effizienzsteigerung. Die Arbeiten hierfür sollten von einem Fachbetrieb ausgeführt werden.
Tipp 1: Auf Produktqualität achten
Moderne Fenster und Haustüren sind hochkomplexe Systeme: Dreifachverglasungen, Rahmen aus Mehrkammerprofilen, Abdichtungen, unterschiedliche Rahmenmaterialien und Materialkombinationen, Mehrfachverriegelung – all diese Komponenten müssen sorgfältig verarbeitet werden, damit hochwertige Fenster und Eingangstüren entstehen. Eine gute Hilfestellung bei der Produktwahl und Montage bieten die RAL-Gütezeichen, die von der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren in Kooperation mit dem Prüfinstitut ift Rosenheim vergeben werden.
Tipp 2: Einen guten Fachbetrieb beauftragen
Auch die besten Qualitätsprodukte nützen nichts, wenn beim Einbau Fehler gemacht werden. Neue Fenster und Türen müssen unbedingt fachgerecht installiert werden. Nur dann können sie ihre Funktionen zuverlässig erfüllen: Schutz vor Einbrechern, Kälteschutz im Winter, Hitzeschutz im Sommer und Schutz vor Schallemissionen, zum Beispiel durch Verkehr. Bei der Montage dieser Bauteile kommt eine Vielzahl von Dämm- und Dichtstoffen zum Einsatz, zum Beispiel Fugendichtstoffe und komprimierte Dichtungsbänder. Diese müssen fachgerecht verbaut werden, um Wärmebrücken und somit mögliche Feuchteschäden zu vermeiden. Am besten beauftragen Sie einen Betrieb, der die RAL-Gütezeichen für die Montage von Fenstern, Fassaden und Haustüren führen darf.
Tipp 3: Unbedenkliche Dämm- und Dichtstoffe. mit dem EMICODE®-Zeichen
Die beim Einbau von Fenstern und Türen verwendeten Dämm- und Dichtstoffe sollten nur minimalste Emissionen an die Raumluft abgeben, da sonst gesundheitliche Beeinträchtigungen drohen. Verbraucher können bei der Auftragsvergabe darauf achten, dass nur Produkte zum Einsatz kommen, die mit dem Emicode-Zeichen zertifiziert sind. Diese erfüllen sehr strenge Emissionskriterien und unterliegen nach der Erstprüfung einer kontinuierlichen Überwachung in Form von unangemeldeten Stichproben. Vor allem im Hinblick auf die gesundheitsgefährdenden „Flüchtigen Organischen Verbindungen (VOCs)“ sind Bauprodukte mit dem Emicode-Zeichen zu empfehlen. Das gilt übrigens auch für andere Produkte, die in Innenräumen verwendet werden, zum Beispiel Klebstoffe für Bodenbeläge, Grundierungen oder Kunstharzputze. Am besten klären Sie die Auswahl der Komponenten vorab mit dem Fachbetrieb Ihres Vertrauens.
Fazit:
Von den wohngesunden Produkten mit dem EMICODE®-Zeichen profitieren Verarbeiter und Sie als Verbraucher gleichermaßen. So haben Sie die Gewissheit, dass Ihre Fenster und Eingangstüren genau das Maß an Energieeffizienz, Komfort und Wohngesundheit bieten, das Sie sich wünschen.

Foto: © Serhii/Stockadobe/GEV
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