Tipp vom Experten

Fensterabdichtungen minimieren Energieverluste

Foto: @choreograph/123rf.com

Laut dem Bundesumweltamt entfallen über zwei Drittel des Endenergieverbrauchs von privaten Haushalten auf die Heizung. Eine neue Wärmedämmung kann den Energieverlust dabei erheblich senken. Denn drei Viertel des Altbaubestandes sind älter als 30 Jahre, nicht mehr energieeffizient und bedürfen einer Sanierung. Vor allem undichte Fenster und Dächer sowie nichtgedämmte Haustüren verlieren viel Wärme, was nicht nur die Heizkosten steigen lässt, sondern auch die Schimmelgefahr merklich erhöht.

 

Tipp 1: Mit Kerze und Papier undichte Fenster finden

Innen muss es dichter sein als außen, da sonst die feuchtwarme Raumluft an den kälteren Oberflächen kondensiert und diese Feuchtigkeit zu Schimmel führen kann. Vor allem bei älteren Fenstern sollten daher die Abdichtungen ausgetauscht werden, da der Wechsel der Jahreszeiten mit den damit verbundenen Temperaturschwankungen Risse im Material bewirken kann. Dringt in diese Feuchtigkeit ein, werden sie porös. Mit einer Kerze ist leicht festzustellen, ob Zugluft ins Zimmer gelangt. Lässt sich zudem ein zwischen Fensterrahmen und Fenster geklemmtes Papier problemlos herausziehen, ist der Anpressdruck zu gering.

 

Tipp 2: Richtig abdichten zur Schadensvorbeugung

Entscheidend ist zur Schadensvorbeugung, dass Dichtbänder und anderes Dämmmaterial technisch einwandfrei befestigt befestigt werden, um ihre Funktionsfähigkeit sicherzustellen. Die innere Abdichtung muss dampfdiffusionsdicht sein, die mittlere Abdichtung zwischen Rahmen und Hauswand ist mit wärmedämmendem Material aufzufüllen. Die äußere Abdichtung sollte Witterungen wie Schlagregen standhalten und dampfdiffusionsoffen sein. Bei bodentiefen Fenstern ist darüber hinaus das raumseitige untere Abdichten zu beachten.

 

Tipp 3: Unbelastete Raumluft dank Einsatz mit EMICODE-Produkten

Je dichter das Gebäudeinnere, desto wichtiger ist ein wohngesundes und schadstofffreies Raumklima. Wer bei der Wahl des Abdichtungsmaterials sowie Dämmplatten auf Produkte mit dem EC1-Siegel zurückgreift, kann sich gewiss sein, dass die Raumluft weitestgehend unbelastet ist. Seit über 20 Jahren prüft und zertifiziert der EMICODE bereits Baustoffe hinsichtlich ihrer Emissionen. Und ist so beim Bauen und Renovieren ein hilfreicher Indikator, welche Produkte für die Gesundheit der Bewohner am verträglichsten sind.

 

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