Methode

Mittels hochempfindlicher Laboranalytik wie der Gas-Chromatographie und der Massen-Spektrometrie lassen sich heute selbst geringste Spuren flüchtiger organischer Substanzen (VOC) in der Luft in standardisierten Verfahren identifizieren und mengenmäßig erfassen.

 

Dazu werden Proben von Werkstoffen in Prüfkammern aus Edelstahl mit einem Volumen zwischen 100 und 1000 Litern gelagert, in denen klassische Innenraumklimata nachempfunden werden. Die Kammer wird kontinuierlich mit sauberer Luft gespült. Die Kammerluft wird dabei alle 2 Stunden vollständig ausgetauscht. Die Prüftemperatur beträgt 23 °C und die relative Luftfeuchte der Zuluft zur Kammer beträgt 50 %. Die Messungen erfolgen nach 3 Tagen sowie nach 28 Tagen durch eine Luftprobenahme an der Abluft der Prüfkammer.

 

Wenn alle Einstufungswerte eingehalten werden, kann eine Prüfung beendet werden, frühestens jedoch nach 10 Tagen. Bei der Prüfung werden flüchtige organische Stoffe (VOC), kanzerogene sowie schwerflüchtige organische Verbindungen (SVOC) messtechnisch erfasst. Nach dem Stand der Technik wird die Prüfmethode stets optimiert. Sie ist sowohl Eingangstest für jede Lizenzierungsanfrage als auch Bewertungsgrundlage für jede Kontrolluntersuchung. Ausschließlich nach ISO 17025 akkreditierte Labors können mit der Untersuchung beauftragt werden.

 

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